Projektbeschreibung

Tschernobyl Kinderhilfe

Im Jahr 1986 ereignete sich im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ein Super-Gau, durch den große Mengen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre entwichen. Infolge starker Winde landeten diese Stoffe im nördlich gelegenen Belarus bis Minsk. Da diese Stoffe Halbwertzeiten von nahezu einhundert Jahren haben, ist auf lange Zeit das Gebiet verseucht und jegliche dort entstehende Nahrung belastet. Dieses trifft insbesondere die Kinder. Sie sind in ihrer Entwicklung gestört, haben ein sehr schwaches Immunsystem und kränkeln oft.

Die Melanchthon-Gemeinde hat es sich in Zusammenarbeit mit der Luther Gemeinde Hamburg Bahrenfeld zur Aufgabe gemacht, solchen Kindern zu helfen, indem sie alle zwei Jahre eine Gruppe von 30 Kindern für zwei Wochen nach Hamburg einlädt, sie während des Aufenthalts hier betreut und vor allem ihnen ein kleine Auszeit von den Umständen verschafft, denen diese Kinder sonst ausgesetzt sind. Der LIONS Club Hamburg-Blankenese beteiligt sich seit über zehn Jahren finanziell an dieser Aktion.